Giftfrei gärtnern mit Gesteinsmehl

Auf natürliche Weise die Pflanzen im Garten stärken

Ein satter grüner Rasen, dazu üppig blühende Blumen, vielleicht eingerahmt von gesunden, gut wachsenden Buchsbäumchen: So stellen sich viele Gärtner ihren Traumgarten vor. Doch das frische Grün kommt nicht von alleine. Ein Nährstoffmangel im Boden ist oft der Grund dafür, dass viele Pflanzen sich nicht gut entwickeln und anfällig für Schädlinge werden. Wenn nicht mehr genügend Mineralstoffe und Spurenelemente im Boden vorhanden sind, können die Wurzeln nicht ausreichend Kraft tanken. Pflanzen stellen dann die Blütenbildung oder den Wuchs ein oder welken. Hobbygärtner sollten daher ihren Gartenboden regelmäßig mit natürlichen Nährstoffen versorgen. Dafür eignet sich unter anderem Vulkangesteinsmehl.

Vulkangestein beinhaltet viele Nährstoffe
Gesteinsmehl gibt es in vielen Varianten. Vulkangestein ist besonders förderlich für die Bodenfruchtbarkeit. „Denn in der Nähe von Vulkanen gibt es eine hohe Mineralienvielfalt im Boden“, erklärt Peter Gockel vom Hartsteinwerk Kitzbühel. Das sehr fein gemahlene Vulkangesteinsmehl Biolit etwa gibt dem Boden verbrauchte Mineralien zurück und stärkt die Abwehrkraft der Pflanzen, sodass Schädlinge wie Engerlinge oder der gefürchtete Buchsbaumzünsler keine Chance mehr haben. Vulkangesteinsmehl bildet die Grundlage für giftfreies Gärtnern. Daher eignet es sich auch für Gartenbesitzer mit Tieren und Kleinkindern. Diese dürfen nach der Ausbringung direkt den Boden betreten. Unter www.biolit-natur.com findet man Bezugsquellen für Vulkangesteinsmehl.

Ohne Chemie gegen Schädlinge vorgehen
Diese biologische Hilfe können Gärtner in vielen Bereichen einsetzen. Etwa sieben Kilogramm, eingearbeitet in 20 Quadratmeter Gartenfläche, lockern dichten Boden auf und lassen Blumen kräftig strahlen, da sie mehr Enzyme produzieren. Pflanzen, die mit einem Gemisch aus 20 Gramm Gesteinsmehl in zehn Liter Wasser eingesprüht werden, sind widerstandsfähiger gegen Pilzsporen. Schnecken lassen sich durch einen fünf bis zehn Zentimeter breiten Schutzwall aus Steinmehl von Setzlingen abhalten. Nach einem Regen muss der Wall erneuert werden. Da das Pulver rein natürlichen Ursprungs ist, ist es auch für Bienen und andere Nützlinge ungefährlich.

Fotos: djd/BIOLIT Vulkangesteinsmehl

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