Porree und Pfirsich statt Pillen

Eine bewusste Ernährung mit viel Gemüse und Obst gibt dem Körper, was er braucht

Es ist schon lange zu beobachten und wurde durch die Pandemie noch einmal befeuert: Das Gesundheitsbewusstsein der Bürger wächst. So informieren sich laut Umfragen der Gesellschaft für integrierte Kommunikationsforschung (GIK) immer mehr Menschen in den Medien über Gesundheitsthemen. Und der Anteil derer, die ihre Gesundheit durch vorbeugende Präparate erhalten wollen, ist von 2013 bis 2020 um 18 Prozent gestiegen. Eine der besten, einfachsten und oft auch günstigsten Methoden, etwas für das eigene Wohlbefinden zu tun, ist eine pflanzenbasierte Ernährung. Der Verein „5 am Tag“ empfiehlt deshalb, mindestens fünf Portionen Gemüse und Obst am Tag zu verzehren. Zahlreiche Studien belegen, dass so das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, bestimmte Krebsarten und andere Zivilisationskrankheiten gesenkt werden kann.

Natürlich und gehaltvoll

Eine vielfältige und ausgewogene Ernährung führt dem Körper alle Nährstoffe zu, die er braucht. Das geschieht zudem in einer natürlichen Form und Zusammensetzung – ohne Farbstoffe, Süßstoffe, Verdickungs- und Konservierungsmittel. Entgegen häufig verbreiteter irreführender Aussagen haben Gemüse und Obst heute auch nicht weniger Vitamine und Nährstoffe als früher vorzuweisen. Gewisse Schwankungen im Gehalt sind ganz normal und hängen unter anderem von der Sorte, von Anbaubedingungen wie Wetter und Boden, der Dauer des Transports und anderen Faktoren ab. Unter www.snack-5.eu kann man erfahren, welche Vitamine, Mineralstoffe und sekundären Pflanzenstoffe in welchen Gemüse- und Obstsorten besonders reichlich vorkommen. Außerdem gibt es dort viele leckere und gesunde Rezepte.

Viel hilft nicht immer viel

Der Körper benötigt Vitamine nur in sehr kleinen Mengen, die meist durch die Ernährung abgedeckt werden. Wer zusätzlich Vitamintabletten oder mit Vitaminen angereichte Lebensmittel verzehrt, kann des Guten zu viel tun. Fast immer sind Supplemente überflüssig. Allenfalls bei Vitamin-D-Mangel und für Personengruppen mit erhöhtem Nährstoffbedarf wie Schwangere, starke Raucher, Menschen mit Mangelernährung oder bestimmten Krankheiten können sie nach ärztlicher Anweisung sinnvoll sein. In allen anderen Fällen genügt der Griff zu frischem Gemüse und Obst. So kann eine gute Versorgung mit Vitamin C dazu beitragen, Erkältungen zu vermeiden oder ihren Verlauf etwas zu verkürzen oder die Symptome zu mildern. Vitamin C ist reichlich in Beeren, Paprika, Kohl und Zitrusfrüchten enthalten. Wer hier kräftig zugreift, ist gut versorgt und hoffentlich schnell nicht mehr verschnupft.

Fotos: djd/snack-5.eu/Shutterstock/Luna Vandoorne/Getty Images/Jose Luis Pelaez

 

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