Zum Thema „30 Jahre Deutsche Einheit – unser Weg bis hier“ diskutieren StM Petra Köpping, Clemens Villinger (Leibniz-Institut für Sozialforschung) und Andreas Näther (Stadtrat Riesa).

Das Kooperationsprojektes der Stadt Riesa, dem Sprungbrett e.V. und dem Stadtmuseum Riesa „Riesaer*innen auf dem Weg in die Deutsche Einheit“ beinhaltet mehrer Teilprojekte und Veranstaltungen. Es wird gefördert durch das Bundesprogramm Demokratie leben!, das Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend und dem Freistaat Sachsen. Weitere Informationen zum Projekt sowie Zeitzeugeninterviews unter: www.riesa-wendegeschichten.net

Podiumsdiskussion: „30 Jahre Deutsche Einheit – unser Weg bis hier“ Nachholveranstaltung
Datum: 1. Juli 2021
Beginn: 18 Uhr (Einlass 17:30 Uhr)
Ort: Mehrgenerationenhaus Riesa, Alleestraße 88, 01591 Riesa (Hinter Norma)

Mit verbindlicher Anmeldung bis 28.06.2021: mgh@sprungbrett-riesa.de oder 03525 / 500310
Livestream via Zoom oder You Tube: www.sprungbrett-riesa.de/Podiumsdiskussion (ohne Voranmeldung)

Podiumsteilnehmende:

Petra Köpping
Staatsministerin für Soziales und gesellschaftlichen Zusammenhalt, Autorin des Buches „Integriert doch erst mal uns!- Eine Streitschrift für den Osten“

Clemens Villinger
wissenschaftlicher Mitarbeiter im Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften, Doktorand in der Forschungsgruppe „Die lange Geschichte der Wende’“

Andreas Näther
Mitbegründer des Neuen Forum Riesa, Stadtrat in Riesa und Vorsitzender des Trägervereines Sprungbrett Riesa e.V.

Moderation: Wolfgang Porsche
Zeithistoriker und Journalisten, Moderation der Dialogreihe „Deutschland im Gespräch“

Riesa hat in den 30 Jahren seit der Wiedervereinigung eine große Veränderung durchgemacht. Auf der einen Seite ist mit dem Wegfall der Arbeitsplätze ein Wegzug zu verzeichnen. Auf der anderen Seite gibt es viele Bürgerinnen und Bürger, die sich für Riesa einsetzen und die Stadt auch wieder für junge Menschen attraktiv machen möchten. Diese Entwicklung kann als exemplarisch für viele andere Städte im ländlichen Raum Ostdeutschlands bezeichnet werden.
In unterschiedlichen Bürger-Gesprächsformaten, die in Riesa in den letzten Jahren stattfanden, rückte das Thema der ‚Wendezeit‘ und die damit verbundenen Umbruchserfahrungen immer wieder in den Mittelpunkt. Oft wurde angemerkt, dass sie in der öffentlichen Debatte über diese Epoche die eigene Wahrnehmung wenig repräsentiert sehen. Woraus begründet sich dieses Gefühl? Was bedeutet das für die zukünftige Debatte? Was kann jeder und jede Einzelne zu einer vielschichtigen Erinnerungskultur und gleichzeitig zu einer lebendigen öffentlichen Diskussion beitragen?
Da die Podiumsdiskussion den breiten Austausch über das Thema fördern möchte, ist eine aktive Beteiligung, sowohl bei der Präsenzveranstaltung als auch beim Livestream möglich und gewünscht.

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