Ob für Sie eher ein Vollhybridfahrzeug oder ein Plug-in-Hybrid geeignet ist, kommt vor allem auf Ihre persönlichen Bedürfnisse an.
Vollhybridfahrzeuge eignen sich besonders für Fahrer, die ihren Kraftstoffverbrauch reduzieren möchten, ohne ihr Fahrzeug extern aufladen zu müssen. Gerade im Stadtverkehr und auf gemischten Strecken spielen sie ihre Vorteile aus: Beim Bremsen wird Energie durch Rekuperation zurückgewonnen und zum Laden der Batterie genutzt. Plug-in-Hybride sind dagegen interessant für Fahrer, die regelmäßig kurze bis mittlere Strecken zurücklegen und zu Hause oder am Arbeitsplatz laden können. Liegt beispielsweise der tägliche Arbeitsweg innerhalb der elektrischen Reichweite, kann er rein elektrisch zurückgelegt werden. Auf längeren Strecken steht zusätzlich der Verbrennungsmotor zur Verfügung.
Drei unterschiedliche Hybridkonzepte Ein Plug-in-Hybrid kombiniert einen Verbrennungsmotor mit einem leistungsstarken Elektromotor und einer größeren, extern aufladbaren Batterie. Ein Vollhybrid – häufig einfach Hybrid genannt – benötigt dagegen keine Steckdose. Seine Batterie wird durch Rekuperation beim Bremsen sowie über den Verbrennungsmotor mit Energie versorgt. Beim Mildhybrid unterstützt ein kleinerer Elektromotor den Verbrennungsmotor vor allem beim Anfahren und Beschleunigen. Rein elektrisches Fahren ist damit nicht möglich. Toyota setzt derzeit auf Voll- und Plug-in-Hybridmodelle.
Finanzielle Vorteile Für Geschäftskunden können Plug-in-Hybride steuerlich interessant sein. Während bei Verbrennern und klassischen Hybriden grundsätzlich 1 Prozent des Bruttolistenpreises monatlich als geldwerter Vorteil angesetzt wird, können qualifizierte Plug-in-Hybride von der 0,5-Prozent-Regelung profitieren. Für seit dem 1. Januar 2024 angeschaffte Fahrzeuge gelten dafür entsprechende Anforderungen an elektrische Reichweite beziehungsweise CO₂-Ausstoß. Darüber hinaus können geringere CO₂-Emissionen bei Hybrid- und Plug-in-Hybridfahrzeugen zu einer niedrigeren Kfz-Steuer beitragen.



