Winterzeit ist Museumszeit in Dresden

Last updated:

Die Museen der Stadt Dresden laden in den Wintermonaten zu ausgiebigen Ausstellungsbesuchen, Konzerterlebnissen und Kinoabenden ein!

Für das Stadtmuseum Dresden beginnt das Jahr mit einer besonderen Ausstellung: Ende Februar eröffnet eine große Schau zum Thema Plattenbau in Ost- und Westdeutschland. Das Bauen mit vorgefertigten Tafeln – heute allgemein Plattenbau genannt – hat nicht nur die DDR stark geprägt. Aber auch in Westdeutschland gab und gibt es zahlreiche Bauten. Unzählige Wohnungen entstanden vor allem in den 1960er bis 1980er Jahren in dieser Bauweise. Doch warum baute man so? Was waren die Vorteile, was die Nachteile? Was machte das Wohnen in der Platte aus? Heute brauchen wir wieder dringend viele neue Wohnungen. Es wird auf modulares, serielles Bauen gesetzt. Hat die Platte also eine Zukunft? Die Ausstellung stellt die unterschiedlichen Etappen des Platten-Wohnungsbaus auf vielfältige Weise vor.

Wenn man den Titel der Sonderausstellung im Kraszewski-Museum hört, erscheinen einem sofort alte Fernsehbilder vor dem inneren Auge. Die Schau „Mit Glanz und Gloria“ behandelt die Geschichte von Józef Ignacy Kraszewskis als „Sachsen-Trilogie“ bekannten Romanen bis hin zur größten Filmproduktion der DDR. Wie entstanden sie? Wie sah und beurteilte der polnische Schriftsteller August den Starken und den sächsisch-polnischen Hof? Und wie ging es am polnischen Hof zu, den die Wettiner von 1697 bis 1763 regierten?

Die Städtischen Galerie Dresden präsentiert ab Ende März die Ausstellung Otto Altenkirch. Landschaft – Alla Prima. Als Meister der Dresdner impressionistischen Landschaftsmalerei steht Otto Altenkirch (1875-1945) im Schatten von Gotthardt Kuehl und Robert Sterl – zu Unrecht! Altenkirch war mit seinem Lehrer Eugen Bracht von Berlin nach Dresden gekommen und hatte sich nach dem Studium an der Kunstakademie ab 1910 mit dem Amt als leitender Hoftheatermaler die materielle Grundlage für seine freischaffende Tätigkeit gelegt. In mehr als vier Jahrzehnten schuf er über 2300 Landschaftsgemälde, von denen sich heute noch etwa 500 lokalisieren lassen. Die meisten Bilder entstanden alla prima in und um seinen Geburtsort Ziesar, auf dem Dresdner Heller und im Umkreis seines Wohnsitzes in Siebenlehn. Unter Zeitgenossen wurde er als „der sächsische Liebermann“ angesehen. Ein Besuch lohnt sich!

PS: Haben Sie schon eine Jahreskarte der Museen der Stadt Dresden? Mit dieser Karte laden wir ein, Kunst, Geschichte und Kultur ein ganzes Jahr über zu erleben.

Weitere Informationen zu Preisen, Gültigkeit und Verkaufsstellen unter www.museen-dresden.de

+++ Gewinnspiel +++ Gewinnspiel +++ Gewinnspiel +++

Wir verlosen unter allen Teilnehmern 1 x 2 Freikarten für die Sonderausstellung „Platte OST/WEST“im Stadtmuseum.

Mitmachen ist denkbar einfach: Schicken Sie eine E-Mail mit dem Betreff „Plattenbau“ sowie Ihre Kontaktdaten an: gewinnspiel (at) elbgefluester.de oder senden Sie eine Postkarte mit dem Stichwort „Plattenbau“ an Elbgeflüster, Goethestr. 81, 01587 Riesa. Bitte Ihre Telefonnummer nicht vergessen. Einsendeschluss: 15.02.26. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Fotos: oben: Sommertag im alten Hellergut, 1926, Städtische Galerie Dresden – Kunstsammlung, Franz Zadnicek | unten links: Louis de Silvestre, König August III. von Polen (1696–1763) in polnischer Tracht. Um 1737 © Gemäldegalerie Alte Meister, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Foto: Elke Estel/Hans-Peter Klut | unten rechts: Dresden, Hochhäuser an der Gellertstraße, 1968, Foto: Erich Höhne & Erich Pohl © Deutsche Fotothek, Stadtmuseum Dresden

Diese Webseite verwendet Cookies, um Ihnen ein angenehmeres Surfen zu ermöglichen. Durch die weitere Nutzung stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen