Der Arbeitstag beginnt für mich um 5.45 Uhr. Dann finden sich die Kollegen im Büro des ambulanten Pflegedienstes in Riesa ein. Im Schwesternzimmer riecht es nach frischgebrühtem Kaffee. Die Stimmung unter den Kollegen ist gut und ein neuer Tag in der Pflege kann starten.
Es folgt die Übergabe, das heißt, wir bekommen Informationen zu den Patienten, ob in der Spätschicht oder beim Bereitschaftsdienst in der Nacht irgendetwas vorgefallen ist, der Patient krank ist oder sogar ein Notarzt gerufen werden musste. Ich nehme die notwendigen Medikamente, Unterlagen und Schlüssel mit, dann geht es auf die Morgentour. Seit kurzem haben wir neue Diensthandys. Auf denen müssen wir uns einloggen, wenn wir mit der Pflege bei einem Kunden beginnen. Mit der Technik geht vieles leichter, aber man muss sich auch daran gewöhnen. Sie misst beispielsweise die Zeit, die für die verschiedenen Tätigkeiten vorgegeben ist. 25 Minuten habe ich für die nächste Kundin um kurz vor 7 Uhr. In dieser Zeit muss ich die schwerkranke und bettlägerige Frau im Bett waschen, ihr das Frühstück zubereiten, die Sauerstoffflasche auffüllen, eventuell einen Verband wechseln. All das wird auch vor Ort in die Pflegemappe eingetragen. Wir gehen rein, und ab da läuft die Zeit. In der Zeitspanne heißt es für die Kundin, wach werden und da zu sein. Wir versuchen dabei keine Hektik auszustrahlen und das gelingt auch meistens ganz gut.
Nach der Ausbildung wollte ich in einem ambulanten Pflegedienst arbeiten. Die ambulante Pflege finde ich sehr abwechslungsreich. Da ist jeden Tag was anderes los und die viele Fahrerei macht mir nichts aus, die finde ich sogar entspannend.
Die Runde geht bis etwa mittags, dann kommt der Mittagsdienst, der in erster Linie mit Insulinspritzen beschäftigt ist und abends die Kunden fürs Bett vorbereitet. So gegen 22 Uhr abends ist dann Schluss für die Pflegekräfte, bis auf die Person, die nachts Bereitschaft hat. Sie kann jederzeit einen Notruf bekommen.
Wenn es während der Frühdiensttour einen Notfall gibt, kommt natürlich die ganze Planung durcheinander. Ich muss dann natürlich bleiben bis der Notarzt da ist und die Ersthilfe leisten. Dabei ist alles schon so eng getaktet, dass einfach nichts passieren darf. Doch leider sind solche Notfälle nicht so selten. Für die nächste Patientin sind fünf Minuten vorgesehen. Blutzucker messen, Insulin spritzen, dokumentieren. Die Kundin klagt über morgendlichen Schwindel. Ich versorge die Kundin und erledige die Dokumentation. Eigentlich müsste ich schnell weiter, doch die Kundin möchte noch etwas besprechen. Soviel Zeit muss ich mir dann nehmen. Geduldig höre ich zu und versuche das Problem zu lösen. Dennoch liebe ich meinen Beruf, ich liebe auch die Verantwortung, die ich trage. Auch das Vertrauen, dass die Leute uns entgegenbringen. Aber die Pflege macht mir immer noch sehr viel Spaß. So oder so ähnlich kann auch dein Arbeitsalltag bei den Elblandschwestern aussehen.

Kerstin Brunner-Haak
Inhaberin Pflegedienst Elblandschwestern Riesa


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Wir bieten einen unbefristeten Arbeitsvertrag mit tariflicher Entlohnung nach AVR.
Deine Bewerbung richtest du bitte an: Pflegedienst Elblandschwestern, z. Hd. Herr Dietz (Personalleiter),
Kurt-Schlosser-Str. 22, 01591 Riesa oder per Mail an: info@elblandschwestern.de

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