Die drei wichtigsten Tipps für Autofahrer vor der Fahrt in alpine Regionen.

Nach einem Jahr Pause freuen sich viele Alpinsportlerinnen und -sportler auf einen hoffentlich wieder unbeschwerten Winterurlaub. Gerade die Anreise gen Süden sollte gut vorbereitet sein. Denn im Alpenraum gibt es noch den „echten“ Winter mit reichlich Schnee und oft schwierigen Straßenverhältnissen. Hier die drei wichtigsten Tipps, um für alle Fälle gewappnet zu sein:

1. Keine „Blindflüge“ riskieren: Beleuchtung checken Zu den größten Risikofaktoren für Autofahrer gehören „Blindflüge“, jeder dritte Pkw fährt Schätzungen zufolge mit mangelhafter Beleuchtung. Deshalb sollte sie rechtzeitig überprüft werden. Für eine freie Sicht sorgen zudem gute Wischerblätter. Gefährlich wird es, wenn sie nicht mehr sauber wischen oder Schlieren ziehen. Zur Grundausstattung für die Scheibenreinigung zählt frostsicheres Wischwasser, auch die Kühlflüssigkeit des Motors muss mit ausreichendem Frostschutz versorgt sein. Viele Kfz-Betriebe bieten im Oktober einen kostenfreien Lichttest an, bei dem kleine Mängel in der Regel sofort und kostenlos behoben werden. Nur notwendige Ersatzteile sowie umfangreiche Diagnose- und Einstellarbeiten müssen bezahlt werden.

2. Bei Schneeketten auf leicht montierbare Modelle achten Vor der Fahrt in alpine Regionen sollte man auch rechtzeitig an Schneeketten denken. Denn auf langen und steilen Steigungen mit Neuschnee oder festgefahrener Schneedecke, worunter sich meist blankes Eis befindet, sind selbst die besten Winterpneus überfordert. Auf vielen Alpenstrecken sind die Ketten bei winterlichen Straßenverhältnissen ohnehin vorgeschrieben. Wer sich nicht daran hält, muss mit hohen Bußgeldern rechnen. Beim Kauf von Schneeketten sollte man vor allem auf leicht montierbare Modelle achten. Die Schneekette Click2Go von RUD etwa wird mit wenigen Handgriffen an der Außenseite des Rads mit einem Klick angebracht und zieht sich beim Anfahren selbst aufs Rad. Mit einem Klick lässt sich das Modell auch wieder demontieren. Durch die feinen Kettenglieder auf der Lauffläche des Reifens und die fehlenden Elemente auf der Innenseite kann die Schneekette an allen Fahrzeugen der neueren Generation, auch an Elektrofahrzeugen mit schmalen Radkästen, montiert werden. Mehr Infos gibt es unter www.rud.com. Tipp: Auch das Aufziehen leicht montierbarer Ketten sollte man vor der Abfahrt mindestens einmal geübt haben.

3. Das Auto von Schnee und Eis befreien Mit einem Handbesen lassen sich Motorhaube und Dach im Falle eines Falles vom Schnee befreien. Bleibt das Auto im Schnee stecken, kann man es mit einem Klappspaten freischaufeln. Neben einem stabilen Eiskratzer und einem Enteisungsspray sollten zudem auch Decken und warme Getränke mit an Bord sein.

Fotos: djd/RUD Ketten/Ivan Redaelli

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