Game-, Mode- und Grafikdesigner durchlaufen anerkannte Ausbildungen.

Ein langweiliger Büroalltag oder den ganzen Tag hinter einer Ladentheke stehen? So muss das Arbeitsleben nicht aussehen. Auch in sehr kreativen Jobs kann man seinen Lebensunterhalt gut verdienen. Es folgen drei schöpferische Berufe aus den Feldern Gaming, Mode und Design, die man durch eine anerkannte Ausbildung erlernen kann:

Als Gamedesigner nicht nur Spiele entwerfen 3-D-Design umgibt uns mittlerweile in vielen Bereichen des Lebens, zum Beispiel in der Architektur, im Industriedesign oder in der Werbung. „Im Wachstumsmarkt 3-D steht der Gamedesigner ungebrochen an der Spitze“, erklärt Maria Weding von der Designschule Schwerin. Während einer Ausbildung zum Gamedesigner lernen Schulabsolventen alles über die notwendigen Arbeitsschritte bei der Entwicklung von Computerspielen, schon während der Ausbildung kreieren sie erste eigene Games. Als Fachkräfte sind sie auf dem Arbeitsmarkt allerdings auch in vermeintlich fremden Branchen gefragt. Gamedesigner finden Arbeitsstellen unter anderem in Immobilienfirmen für realitätsnahe Präsentationen, für spielerische Lernsoftware in Verlagen oder für 3-D-animierte Modelle des Menschen in der Gesundheitsindustrie.

Ein gutes Auge und ein guter Geschmack als Modedesigner Modedesigner sprühen vor Ideen. Sie haben ein Händchen fürs Zeichnen und umfassende Kenntnisse über Gestaltungsprinzipien. Viele Jugendliche streben diesen Beruf an, sind jedoch unsicher, welcher Karriereweg zielführend ist. Eine attraktive Möglichkeit kann es sein, in einer dreijährigen Ausbildung gleich mehrere Abschlüsse miteinander zu kombinieren. Dabei handelt es sich um den Abschluss als Modedesigner sowie als Maßschneider, auf Wunsch erlangt man zusätzlich die Fachhochschulreife. Unter www.designschule.de kann man nachlesen, für wen so etwas infrage kommt. Zudem gibt es dort einen Überblick über die Ausbildungsinhalte und Ansprechpartner.

Grafikdesigner und Content Manager kombinieren Der Beruf des Kommunikationsdesigners verbindet kreativen Freiraum, erfolgsorientiertes konzeptionelles Arbeiten und gesellschaftliche Bedeutung miteinander. Ob als Grafikdesigner in einer Werbeagentur, Webdesigner in einem Designbüro oder Konzepter in einem Kreativbüro: Die beruflichen Möglichkeiten sind auch mit dieser Ausbildung vielseitig. An der Designschule in Schwerin erlernen die Auszubildenden neben dem klassischen Grafikdesigner auch Inhalte zum Content Manager. Das nächste Ausbildungsjahr startet am 1. September. Eine Bewerbungsmappe ist nicht nötig, potenzielle Auszubildende müssen mindestens 16 Jahre alt sein. Die Designschule ist eine staatlich anerkannte Berufsfachschule, an der die Ausbildung nach BAföG förderungswürdig ist.

Fotos: djd/Designschule/Sara Jadaa/Antje Schröder/Joana Kramer/Marvin Prozny

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